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GV BülachKultur vom 2.2.2012
Medienbericht
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Protokoll >>>

Infobrief November 2011 von BülachKultur >>>

Generalversammlung BülachKultur vom 6. Oktober 2011 - Protokoll >>>

Gemeinderatsitzung vom 4.7.2011
Heiss umstrittene Kultur! - SVP will limitierte Kulturbeiträge
An der Versammlung wurde es besonders kontorvers, als das Parlament über die Ziele der Stadt im kulturellen Bereich stritt.
So stellte Michael Graf (SVP) unter anderem den Antrag, die finanziellen Beiträge zu Erhalt und Förderung der Vereine und Institutionen im Kulturbereich sei auf max Fr. 17.-- pro Einwohner der Stadt Bülach und Jahr zu begrenzen.
"Bitte seine Sie vernünftig" appelierte dazu Stadtpräsident Walter Bosshard eindringlich an den Gemeinderat und versicherte den Anwesenden, die Stadt müsste nach einer Annahme dieses bürgerlichen Antrags die Beiträge an die Vereine kürzen.


Michael Graf wehrte sich und stellte klar, vergangenes Jahr habe die Stadt Bülach gemäss Angaben des Stadtrates lediglich Fr. 15.-- pro Einwohner für Vereinsbeiträge ausgegeben. Schliesslich beugte sich Michael Graf dem Argument des Stadtpräsidenten, eine solche Maximallimite wäre ein katastophales Zeichen an die Vereine im Jubiläumsjahr der Stadt. Damit wird die zuständige Kommission in Kürze zusammen mit dem Stadtrat und den Kulturvertretern dem Parlament neu ausformulierte Ziele vorlegen (ZU vom 5.7.2011).

Trotz Millionenplus bei der Kultur sparen?
Tages Anzeiger vom 6.7.2011 >>>

Arbon - Stadt der weiten Horizonte
Präsentation vom 10. Mai 2011 in 3 Teilen
Teil 1 >>>
Teil 2 >>>
Teil 3 >>>

Infobrief Juni 2011 >>>

Gründungsversammlung BülachKultur

Am 24.August 2010 haben sich 20 Personen entschieden Mitglied zu werden und den Verein zu gründen. 

Die Diskussion zeigt, dass die Abstimmung vom 13. Juni auf die Stimmung und die Bereitschaft vieler Freiwilliger demotivierend ausgewirkt hat. Ebenso wird klar, dass dieAufgaben, die im Kulturkonzept aufgezeigt werden, weiterhin dringend sind, um dieFreiwilligenarbeit möglich zu machen. In den Bereichen Infrastruktur, Kulturraum undKommunikation wirkt sich der Entscheid bereits hemmend aus und schränken die Aktivitäten ein. In der Politik und Verwaltung besteht zurzeit keine Absicht, die Aufgabenneu anzugehen und neue Lösungen zu suchen. Wenn hier etwas geschehen soll, muss es von Bürgerinnen und Bürgern angestossen werden.
An dieser Diskussion beteiligte sich in verdankenswerter Weise auch Geinderatspräsidentin Andrea Spycher, die als SVP-Gemeinderätin auch die Position ihrer Partei vertrat.

Sinn und Zweck des Vereins
In dieser Diskussion wurde klar, dass der Verein die Kooperation der Sportvereine suchen muss und sich nicht als Konkurrenz zu diesen profilieren darf. Ebenso muss derNutzen des Vereins spürbar werden und auch eine ganz praktische Ebene aufweisen.Der Verein soll die Basis für die Freiwilligenarbeit stärken und die Diskussion über Kulturaktiv mitgestalten. Die Ergebnisse der Diskussion fliessen in die Zweckdefinition in den Statuten ein.

Statuten
Der Vorschlag für die Statuten wird diskutiert und ergänzt. Der Vorstand wird die endgültige Version erarbeiten und am 26. Oktober der GV zur Abstimmung vorlegen. Aufgrund der Diskussion entscheiden sich 20 Personen Mitglied zu werden und den Verein zu gründen.
Die Mitgliederbeiträge werden für Einzelpersonen zwischen CHF 25 und CHF 100 als freiwählbar und für Organisation mit CHF 100.00 festgelegt.

Wahlen
Präsident:                           Martin Bühler
Aktuar:                               Peter Roggwiler
Kassier:                              Peter Fehrlin
Beisitzer:                            Werner Zingg
Revisor:                              Ueli Gantner
Revisor:                              Ueli Näegeli


KulturMärt – Fest der Sinne und Anregung zum Nachdenken

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Gelungener Auftakt zur Diskussion um zwei Kulturabstimmungen am 13.Juni 2010 in Bülach

Mit einem bunten Strauss von kulturellen Darbietungen und Diskussionsbeiträgen rief die IG BülachKultur Bülacherinnen und Bülacher am dazu auf, am 13. Juni ein doppeltes Ja für die Kultur in die Urne zu werfen: Ja für den Fortbestand von Bülach Guss und Ja für die Schaffung der 40%-Stelle einer oder eines Kulturbeauftragen in der Stadt Bülach.

„Das ist Kultur!“, treffender hätte ein Besucher des KulturMärts der IG BülachKultur nicht zusammenfassen können. Da war für jeden etwas dabei. Über 300 Besucherinnen und Besucher nutzen denn auch die Gelegenheit, sich beim KulturZmorge am Hans-Haller-Platz auszutuschen und sich von den verschiedenen Rednern anregen oder ganz einfach von den kulturellen Beiträgen inspirieren zu lassen.

Kultur lebt von der Vielfalt
Dass dieser Satz für Bülach ganz besonders gilt, konnten die Besucher am Pfingstmontag live erleben: Da erfreute beispielsweise das anmutige Kindertanztheater mit seinen Darbietungen. Das Cabaret Peperoncini  erinnerte mit seinen Sketchen  an den legendären Cäs Kaiser und die Bülacherin Barbara Gugerli-Dolder, Mitglied der Liedermacherinnen Saitensprung ARTiger Frauen, fesselte mit liederlichen Kostproben. Nicht zu vergessen sind die Swing Frieds, die mit ihrer Musik die gute Stimmung der Anwesenden noch erhöhte.

Was bewirkt Kultur?

Die Kulturszene ist in Bülach tief verankert. P1020198
Das unterstrich der Stadtpräsident Walter Bosshard mit seiner Grussadresse zu Beginn des Anlasses.  Ihm folgte Philipp Klaus, Wirtschafts- und Sozialgeograph: Unterstützt von seinen umfangreichen Studien machte er deutlich, wie stark sich Kultur und Wirtschaft in den vergangenen Jahren verändert haben:  Mit den von ihm geprägten Begriffen: „Vermarkultianisierung der Wirtschaft“ und „Verökonomisierung der Kultur“, zeigte er die zunehmende Verflechtung und gegenseitige Abhängigkeit von Kultur und Wirtschaft. Ueli Ganter, Kunstschaffender Bülach, unterstrich dies mit eindrücklichen Zahlen, bietet Kulturschaffen in der Schweiz doch rund 80‘000 Menschen einen Arbeitsplatz und setzt rund 17‘ Mia. Franken um. Adrian Schmid, Geschäftsführer des Schweizerischen Heimatschutzes, verdeutlichte die Wichtigkeit von Kultur anhand der Arbeit seiner Organisation. Diese, so führte er aus, bestehe aus drei Säulen, dem Erhalten, dem Weiterentwickeln und dem Gestalten. Und hier sah Schmid auch die Parallelen zur Abstimmung. Er ermunterte die Bülacherinnen und Bülacher an die Urne zu gehen und gratulierte ihnen zur Möglichkeit,  sich aktiv für zwei wichtige Kulturthemen einsetzen zu können. 
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Einigkeit mit verschiedenen Vorzeichen
P1020236Den Abschluss der gelungenen Veranstaltung machte die von Martin Bühler souverän geführte Podiumsdiskussion. Die Gesprächspartner, Claudio Schmid und Andrea Schmidhauser, als Vertreter der Abstimmungsgegner und Mischa Klaus und Ueli Gantner, von Seite der Befürworter,  erhielten genügend Raum, ihre Sichtweisen zu den beiden Abstimmungsvorlagen darzulegen. Sie schenkten sich nichts. Dabei waren sie sich im Grundsatz einig: Alle vier sagen Ja zu Kunst und Kultur, auch Ja zu Orten der Austragung und Ja zu einem Kulturschaffenden. Diametral auseinander ging aber die Meinung, wie diese Grundsätze umzusetzen sein. Der Ort: Andrea Schmidhauser meinte, Stadthalle und der Rathauskeller seien genug. Und Claudio Schmid vertrat die Meinung, ein Kulturbeauftragter müsse diese Arbeit auf freiwilliger Basis machen. Zwei Ansätze, die aus Sicht der Befürworter nicht zu umzusetzen sind: Zudem hätten die Bülacherinnen und Bülacher schon zweimal an der Urne Ja gesagt zu BülachGuss, und  Stadtrat habe ebenfalls sein Jawort zur Stelle eines Kulturbeauftragten gegeben. Und doch erhalten die Bülacherinnen und Bülacher nun Gelegenheit, über die beiden Vorlagen abzustimmen. Am 13.6. weiss man mehr.


 
 
Was ist Kultur?
Ist Kultur Dienstleistung?

 

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