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Gründungsversammlung BülachKultur

Am 24.August 2010 haben sich 20 Personen entschieden Mitglied zu werden und den Verein zu gründen.

Stand
Die Diskussion zeigt, dass die Abstimmung vom 13. Juni auf die Stimmung und die Bereitschaft
vieler Freiwilliger demotivierend ausgewirkt hat. Ebenso wird klar, dass die Aufgaben, die im Kulturkonzept aufgezeigt werden, weiterhin dringend sind, um die Freiwilligenarbeit möglich zu machen. In den Bereichen Infrastruktur, Kulturraum und Kommunikation wirkt sich der Entscheid bereits hemmend aus und schränken die Aktivitäten ein. In der Politik und Verwaltung besteht zurzeit keine Absicht, die Aufgaben neu anzugehen und neue Lösungen zu suchen. Wenn hier etwas geschehen soll, muss es von Bürgerinnen und Bürgern angestossen werden.
An dieser Diskussion beteiligte sich in verdankenswerter Weise auch Geinderatspräsidentin Andrea Spycher, die als SVP-Gemeinderätin auch die Position ihrer Partei vertrat.

Sinn und Zweck des Vereins
In dieser Diskussion wurde klar, dass der Verein die Kooperation der Sportvereine suchen muss und sich nicht als Konkurrenz zu diesen profilieren darf. Ebenso muss der Nutzen des Vereins spürbar werden und auch eine ganz praktische Ebene aufweisen. Der Verein soll die Basis für die Freiwilligenarbeit stärken und die Diskussion über Kultur aktiv mitgestalten. Die Ergebnisse der Diskussion fliessen in die Zweckdefinition in den Statuten ein.

Statuten
Der Vorschlag für die Statuten wird diskutiert und ergänzt. Der Vorstand wird die endgültige Version erarbeiten und am 26. Oktober der GV zur Abstimmung vorlegen. Aufgrund der Diskussion entscheiden sich 20 Personen Mitglied zu werden und den Verein zu gründen.
Die Mitgliederbeiträge werden für Einzelpersonen zwischen CHF 25 und CHF 100 als frei wählbar und für Organisation mit CHF 100.00 festgelegt.

Wahlen
Präsident:                           Martin Bühler
Aktuar:                               Peter Roggwiler
Kassier:                              Peter Fehrlin
Beisitzer:                            Werner Zingg
Revisor:                              Ueli Gantner
Revisor:                              Ueli Näegeli

Nächste Sitzung:
26. Oktober 2010,20 Uhr im IBBK statt.

Anmeldung zum Beitritt >>>

Presse
Tages Anzeiger vom 26. August 2010 >>>



Medienmitteilung

Abstimmung vom 13. Juni 2010 – Folgerungen und Konsequenzen

IG BülachKultur kämpft weiter für eine lebendige KulturStadt Bülach  

Die Interessengemeinschaft BülachKultur nimmt zur Kenntnis, dass sich rund 30% der Stimmberechtigten für die Kulturvorlagen interessiert haben und abstimmen gegangen sind. Davon hat eine Mehrheit zweimal Nein gesagt und die beiden Referenden gutgeheissen. Die IG BülachKultur hat von Anfang an erklärt, dass sie sich nachhaltig für eine professionelle Kulturpolitik in Bülach engagiert, doch jetzt sind vor allem die Gegnerinnen und Gegner der Vorlagen gefragt. 

GUSS 81-80 – die Verantwortung der Gegner

Es ist jetzt an der SVP und den anderen bürgerlichen Nein-SagerInnen zu zeigen, wie sie mit den bestehenden Mitteln das Zentrum mit diesem Leistungsauftrag betreiben wollen. Sie sind nun in der Pflicht zu beweisen, dass es ihnen nicht nur um die Verhinderung von GUSS 81-80 ging, sondern darum, ein Kultur- und Gemeinschaftszentrum kostengünstiger zu betreiben. Sie haben nun die Aufgabe zu belegen, dass sie die Vorlage effektiv geprüft und klare Vorstellungen entwickelt haben, welche Leistungen und welche Kosten wie optimiert werden können. Es reicht nicht aus, mit leeren Behauptungen eine Vorlage zu Falle zu bringen und keine konkreten Vorschläge zu machen, wer, mit welchen Mittel, wie den Leistungsauftrag der Stadt erfüllen kann

Kulturbeauftragter

Ebenso erwarten wir vom „Bund der Steuerzahler“ und den anderen ExponentInnen des Neins konkrete Vorschläge, wo in der Stadtverwaltung Stellenprozente gespart werden und welche Leistungen nicht mehr erbracht werden sollen. In der Begründung zur Ablehnungen betonten die VertreterInnen des Neins immer wieder, dass es grundsätzlich nicht um die Stelle des Kulturbeauftragten gehe, sondern um das überproportionale Wachstum der Stadtverwaltung. Wir nehmen sie beim Wort und erwarten eine schlüssige Auflistung der unnötigen Stellen und der Konsequenzen für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt. Auch hier nimmt BülachKultur die Gegnerinnen und Gegner einer professionellen Kulturpolitik in Bülach ernst und erwartet Vorschläge

BülachKultur – für eine Stadt mit Zukunft

BülachKultur respektiert den Volksentscheid vom vergangenen Sonntag. Dies hindert sie nicht daran, weiterhin den Wert der Kultur und des Kunstschaffens für unsere Stadt zu thematisieren und aufzuzeigen, was diese zur Standortförderung und zum Stadtmarketing beitragen. Auch wird sie aufzeigen, wie wichtig Kultur und Kunst für die Sicherheit und die Lebensqualität in der Stadt sind. Die Debatte über eine wirkungsvolle Kulturpolitik hat erst begonnen und wird aufzeigen, dass Kultur- und Kunstschaffen auch ein wirtschaftlicher Faktor ist, der nachhaltige Entwicklung möglich macht und Bülach eine erfolgreiche Zukunft als attraktives regionales Zentrum möglich macht.

BülachKultur ist angetreten, eine Lobby für Kultur und Kunst in Bülach zu sein. Viele der über 100 Mitglieder sind engagiert und leisten enorme Beiträge zur Freiwilligenarbeit in Bülach. Sie wissen aber auch, dass diese ein Mass erreicht hat, das nicht mehr ohne professionelle Unterstützung machbar ist. Die Abstimmung am 13. Juni 2010 war ein erster Schritt, der Kampf für eine attraktive, offene und lebendige KulturStadt Bülach geht weiter.

Medienmitteilung >>>


Die Stimmberechtigten der Stadt Bülach haben heute beide Vorlagen abgelehnt:

Erhöhung des jährlichen Betriebsbeitrag an Guss 81-80
1488  JA
1661 NEIN

Schaffung der Stelle eines/einer Kulturbeauftragten
1202 JA
1908 NEIN

Die Stimmbeteiligung betrug ca 30%

Medienberichte >>>


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KulturMärt – Fest der Sinne und Anregung zum Nachdenken


Medienberichte >>>08

 

 





Gelungener Auftakt zur Diskussion um zwei Kulturabstimmungen am 13.Juni 2010 in Bülach 
 
 

 

Mit einem bunten Strauss von kulturellen Darbietungen und Diskussionsbeiträgen rief die IG BülachKultur Bülacherinnen und Bülacher am dazu auf, am 13. Juni ein doppeltes Ja für die Kultur in die Urne zu werfen: Ja für den Fortbestand von Bülach Guss und Ja für die Schaffung der 40%-Stelle einer oder eines Kulturbeauftragen in der Stadt Bülach.  

 

„Das ist Kultur!“, treffender hätte ein Besucher des KulturMärts der IG BülachKultur nicht zusammenfassen können. Da war für jeden etwas dabei. Über 300 Besucherinnen und Besucher nutzen denn auch die Gelegenheit, sich beim KulturZmorge am Hans-Haller-Platz auszutuschen und sich von den verschiedenen Rednern anregen oder ganz einfach von den kulturellen Beiträgen inspirieren zu lassen. 

Kultur lebt von der Vielfalt
Dass dieser Satz für Bülach ganz besonders gilt, konnten die Besucher am Pfingstmontag live erleben: Da erfreute beispielsweise das anmutige Kindertanztheater mit seinen Darbietungen. Das Cabaret Peperoncini  erinnerte mit seinen Sketchen  an den legendären Cäs Kaiser und die Bülacherin Barbara Gugerli-Dolder, Mitglied der Liedermacherinnen Saitensprung ARTiger Frauen, fesselte mit liederlichen Kostproben. Nicht zu vergessen sind die Swing Frieds, die mit ihrer Musik die gute Stimmung der Anwesenden noch erhöhte.  

 

 

Was bewirkt Kultur?
Die Kulturszene ist in Bülach tief verankert. P1020198
Das unterstrich der Stadtpräsident Walter Bosshard mit seiner Grussadresse zu Beginn des Anlasses.  Ihm folgte Philipp Klaus, Wirtschafts- und Sozialgeograph: Unterstützt von seinen umfangreichen Studien machte er deutlich, wie stark sich Kultur und Wirtschaft in den vergangenen Jahren verändert haben:  Mit den von ihm geprägten Begriffen: „Vermarkultianisierung der Wirtschaft“ und „Verökonomisierung der Kultur“, zeigte er die zunehmende Verflechtung und gegenseitige Abhängigkeit von Kultur und Wirtschaft. Ueli Ganter, Kunstschaffender Bülach, unterstrich dies mit eindrücklichen Zahlen, bietet Kulturschaffen in der Schweiz doch rund 80‘000 Menschen einen Arbeitsplatz und setzt rund 17‘ Mia. Franken um. Adrian Schmid, Geschäftsführer des Schweizerischen Heimatschutzes, verdeutlichte die Wichtigkeit von Kultur anhand der Arbeit seiner Organisation. Diese, so führte er aus, bestehe aus drei Säulen, dem Erhalten, dem Weiterentwickeln und dem Gestalten. Und hier sah Schmid auch die Parallelen zur Abstimmung. Er ermunterte die Bülacherinnen und Bülacher an die Urne zu gehen und gratulierte ihnen zur Möglichkeit,  sich aktiv für zwei wichtige Kulturthemen einsetzen zu können.
 
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Einigkeit mit verschiedenen Vorzeichen
P1020236Den Abschluss der gelungenen Veranstaltung machte die von Martin Bühler souverän geführte Podiumsdiskussion. Die Gesprächspartner, Claudio Schmid und Andrea Schmidhauser, als Vertreter der Abstimmungsgegner und Mischa Klaus und Ueli Gantner, von Seite der Befürworter,  erhielten genügend Raum, ihre Sichtweisen zu den beiden Abstimmungsvorlagen darzulegen. Sie schenkten sich nichts. Dabei waren sie sich im Grundsatz einig: Alle vier sagen Ja zu Kunst und Kultur, auch Ja zu Orten der Austragung und Ja zu einem Kulturschaffenden. Diametral auseinander ging aber die Meinung, wie diese Grundsätze umzusetzen sein. Der Ort: Andrea Schmidhauser meinte, Stadthalle und der Rathauskeller seien genug. Und Claudio Schmid vertrat die Meinung, ein Kulturbeauftragter müsse diese Arbeit auf freiwilliger Basis machen. Zwei Ansätze, die aus Sicht der Befürworter nicht zu umzusetzen sind: Zudem hätten die Bülacherinnen und Bülacher schon zweimal an der Urne Ja gesagt zu BülachGuss, und  Stadtrat habe ebenfalls sein Jawort zur Stelle eines Kulturbeauftragten gegeben. Und doch erhalten die Bülacherinnen und Bülacher nun Gelegenheit, über die beiden Vorlagen abzustimmen. Am 13.6. weiss man mehr.

weitere Bilder >>>

Medienmitteilung vom 24. Juni 2010 >>>
 


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Wer sind die Mitglieder der IG BülachKultur?

Menschen aus Bülach und Umgebung, die kulturelles und künstlerisches Schaffen wertschätzen und das öffentlich machen wollen. Die Interessengemeinschaft steht Einzelpersonen und Organisationen offen. Mitglied wird, wer seinen Willen bekundet Kultur den gesellschaftlichen Stellenwert zu geben, der ihr zusteht. Die Aktivitäten der IG BülachKultur werden durch Spenden bezahlt.


 

 

 

 
Spendenbarometer
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60%
Update
23.06.2010
Unser Abstimmgs-budget für den 13. Juni beträgt 15000.-- Spendenkonto: Postcheckkonto 87-589258-8
Was ist Kultur?
Ist Kultur Dienstleistung?

 

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